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In meinem Podcast “Eine Neue Welt” stelle ich mich Zukunftsfragen einer Welt post Covid-19. Hier nun die zweite Folge meines Podcasts im Fließtext mit Quellenangaben.


Der Corona-Virus stellt die Welt auf den Kopf, während der Mensch sich in die eigenen vier Wände zurückzieht. Welche Bedeutung haben die derzeitigen Entwicklungen für das globale Machtgefälle, in welcher Korellation steht Pressearbeit mit Außenpolitik, welche Unterschiede bestehen zwischen demokratischen und autoritär geführten Staaten?

Was bedeutet Macht im Kontext einer globalen Pandemie und vor dem Hintegrund kultur und sozalwisschenschaftlicher Theorie?

Eine von vielen Fragen, die sich dieser Podcast vorgenommen hat.
Die zweite, der er sich stellt.


Folge 2 – Macht:

Michel Foucault, ein französischer Soziologe und Philosoph des 20. Jahrhunderts und neben Friedrich Nietzsche wohl der Macht Theoretiker der Moderne, hat sich im Laufe seines Schaffens auch politisch engagiert und den Staat und seine wichtigsten Institutionen, wie Gefängnisse aber auch Spitäler und Schulen, offen kritisiert.

Maßgeblich an seinem Protest, den er in einer späteren Phase auch gemeinsam mit Studierenden auf den Pariser Straßen praktizierte, war das allgemeine Verständnis von Autorität und Dissens und der staatliche Umgang damit, sowie die Konsequenzen daraus. Schulen betrachtete Foucault als Institutionen der Aus- und Meinungsbildung, mehr denn Bildung an sich. Spitäler für Geistig Kranke und Gefängnisse als Mittel, Ausweicher und Anomalien im System wegzusperren, und somit ein normatives Weltverständnis zu etablieren und zu erhalten.

Man denke zur Veranschaulichung einmal an Filme wie die Shawshank Redemption oder einer flog übers Kuckucksnest, wo derlei Methoden verstärkt zu Tage treten. Man kann sich aber auch einfach die Welt-Geschichte vor Augen halten, sei es das Dritte Reich, wo Bücher verbrannt und Konzentrationslager errichtet wurden, oder die Sowjet Union mit ihren Gulags, wobei beides dazu diente Meinung und deren Urheber zu zensieren. Letztlich wurde in all diesen Beispielen Macht exerziert.

Wichtig und interessant an Foucault ist, dass er ähnliche Machtmechanismen auch in unserer modernen aufgeklärten westeuropäischen Gesellschaft wiedererkannt hat. Er wäre voraussichtlich auch der erste gewesen, der sich trotzt Corona Verbot aus Protest auf die Straße begeben hätte, um gegen seine Zwangsinternierung zu rebellieren. Dabei war Foucault eigentlich ein Freund des geschriebenen Wortes, seine Dissertation mit dem Titel „Folie et raison“ „Wahnsinn und Gesellschaft“ hatte fast tausend Seiten, interessiert hat er sich vor allem für den zeitgeistlichen Diskurs zu bestimmten Sachverhalten, den er als Grundlage für den gesellschaftlichen Umgang mit ihnen ansah, sowie dessen Veränderung über die Zeit. Man spricht in diesem Zusammenhang deshalb auch von der Foucaultschen Diskurstheorie, also der Summe an Dingen die gesagt wurden zu einem bestimmten Thema.

Wobei man auch immer beachten muss, wer in der Lage ist an einem Diskurs teilzunehmen, und was gesagt bzw. geschrieben werden darf und kann. Das heißt Sprecherpositionen innerhalb solcher Diskurse, Zensur und ihre semantische Struktur sind für Sozialwissenschaftler, darunter vor allem Soziologen, wichtig, weil sie nicht zuletzt Aussagen über bestehende Machtpositionen erlauben. In diesem Zusammenhang spricht Foucault des weiteren von sogenannten Dispositiven, der Verortung und Institutionalisierung von Diskursen und Diskurssträngen. Beispielsweise in Gesetzen, Museen und dergleichen.

Was Foucault dieser Tage so anwendbar und interessant macht, ist deshalb auch die Fülle an Information, mit der wir, diesmal allerdings und zum ersten Mal seit dem zweiten Weltkrieg – man kann fast martialisch sagen – „bombardiert“ werden. Es scheint dieser Tage nur ein Thema zu geben und jeder will, dass seine Meinung dazu gehört findet.

Während der Fokus der Allgemeinheit, auf Ereignissen, Maßnahmen und Verordnungen, die das eigene tägliche Leben betreffen und damit nationalstaatlicher Berichterstattung zu Covid-19 liegt, entfaltet sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit bereits seit mehreren Wochen ein Machtdiskurs auf internationaler bzw. außenpolitischer Ebene, der uns – selbst wenn wir uns nicht aktiv damit auseinandersetzen – dennoch im Subtext erreicht. Es stellt sich hier vor allem die Frage, wer als Vorbild in der Krise gilt und die richtigen Maßnahmen ergreift. Hierzu möchte ich vorab festhalten, dass ich natürlich mit der österreichischen Brille argumentiere und kann und möchte hier nur bedingt für andere Staatsbürger und -systeme sprechen.

Was wir in Österreich und Europa vorfinden, sind Demokratien, die auch eine freie Medienlandschaft beherbergen und damit grundsätzlich den Zugang zu einer Breiten und umfassenden, nationalen und internationalen Berichterstattung, erlauben.

Hierzu sei eine zweite Sozialwissenschaftlerin genannt, Aleida Assmann, eine Deutsche Kulturanthropologin, die schreibt, dass die uneingeschränkte Berichterstattung beziehungsweise der allgemeine Zugang zu Information auf staatlicher Ebene, auch eine Aussage darüber erlaubt, ob und inwiefern es sich um einen über-rangig autoritäres oder liberales Staatssystem handelt.

Mit ihr werde ich mich in einer kommenden Folge dieses Podcast noch gesondert auseinandersetzen. Im Kontext dieses Podcast, ist ihre Hypothese, allerdings beispielsweise wichtig, wenn wir uns die jüngsten Entwicklungen in Ungarn ansehen, wo der Ungarische Premier Viktor Orban nun per Dekret regieren und somit über das Parlament hinweg entscheiden darf, auf selbstbestimmte Zeit und – wie viele europäische Journalisten befürchten – unter Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit. Immerhin soll die Verbreitung von „Fake-News“ und irreführenden Informationen zu Corona künftighin mit Gefängnisstrafen bestraft werden können und wie darüber entschieden wird, ob es sich um solche handelt, ist vage formuliert worden.

Ein Staat, der offen die Pressefreiheit einschränkt und Dissens auch in den Wissenschaften und Sozialen Medien zensiert, ist die Volksrepublik China. Das war schon seit ihrer Gründung 1949 so und hat sich zwischenzeitlich zwar verbessert, vor allem seit der Wirtschaftsöffnung Anfang der Achtziger unter Deng Xiaoping, in der Amtsperiode Xi Jinping allerdings zuletzt wieder verschlechtert.

Das ist natürlich nicht neu. Gerade in der derzeitigen globalen Krise, wird allerdings schon seit mehreren Wochen vermehrt positiv über China berichtet, da es das Corona Virus durch seine Maßnahmen besiegt zu haben scheint. Das hat mehrere Faktoren, zum einen sind Staatsnahe Medien, mittlerweile nicht mehr nur auf das heimische sondern ein internationales Publikum ausgerichtet, und zeichnen ein verstärkt positives Bild der Volksrepublik. Berichtet wird von einem Erliegen der Neuinfektionen, was bei realistischer Betrachtung der 1.4 Milliarden Einwohner, als nahezu unmöglich erscheint.

Auf Twitter kursiert beispielsweise ein Meme, dass die Aussage von „Null Neuinfektionen in China“, Neuinfektionen in Hongkong und Taiwan gegenüberstellt, und damit provokant die Frage in den Raum wirft ob diese beiden Regionen, die seit jeher von der Volksrepublik als ihr Staatsgebiet mitbeansprucht werden, nun doch nicht dazu zählen würden. Während China dieser Tage gerne für seine Fortschritte im Kampf gegen das Corona Virus gelobt wird und nicht zuletzt da es Masken und Beatmungsgeräte nach Europa schickt, eine äußert wirksame außenpolitische PR-Kampagne gestartet hat, müssen wir uns trotzdem fragen, ob alles Gold ist was glänzt und diese Außenwahrnehmung in Frage stellen.

Das Corona-Virus bietet eine einmalige PR-Plattform für die Volksrepublik auf internationaler Eben Fürsprecher zu finden und an Reputation zu gewinne. Es scheint als gelänge ihr das, nicht zuletzt, da die USA in dieser Krise verstärkt nationalistisch agieren und eine Lücke offenlassen, die China befüllt. Wenn wir allerdings die sozialwissenschaftliche Brille von Foucault und Assmann nun auf den Umgang der Volksrepublik China mit der Corona-Krise anlegen, sehen wir ein autoritär agierendes System, dass den nationalen Diskurs zu diesem Virus über seine Verlaufszeit selbst zunehmend eingeschränkt hat.

Zu den bekanntesten Whilsteblowern, die vor dem Corona Virus gewarnt und den staatlichen Umgang damit kritisiert haben, zählten Dr. Ai Fen und Dr. Li Wenliang, vom Wuhan Central Hospital. Während Li Wenliang im Zuge seines Einsatz als Arztes am Virus erkrankte und letztlich verstarb, musste Dr. Ai Fen zum Rapport und gilt mittlerweile als verschwunden.

Der Kampf gegen den Virus wurde in China indessen zu einem „Volkskrieg“ erklärt. Bezeichnenderweise gibt es ähnliche Kriegsanalogien auch in den USA, wobei in Europa die Krise bisweilen mit der Nachkriegszeit verglichen wird. Die Bezeichnung erfuhr in China breiten Gegenwind in den Sozialen Medien, was ihre ebenso breite Zensur zu dieser Thematik zur Folge hatte. Schenkt man anderen Bericht Glauben, so wurden viele der Arbeiter, die das kontemporäre Spital in Wuhan errichtet haben, bis heute nicht für Ihre Arbeit bezahlt, viele von Ihnen seien überdies selbst am Corona Virus erkrankt.

Aufgrund des sogenannten Hukou Systems, das vielen Menschen hierzulande kein Begriff sein dürfte, allerdings in China eine Klassen-Zweiteilung zwischen Stadt und Landbevölkerung vornimmt, bei der letztere einen weitaus schlechteren Status genießen, wären die Arbeiter die vom Land in die Stadt kamen, in vielen Fällen nicht namentlich erfasst worden und entsprechend auch nicht kompensiert worden. Stattdessen wurden sie der Öffentlichkeit retrospektiv als Volontäre dargestellt, die selbstlos am Bau der Einrichtung mitgewirkt haben.

Ein anderes Beispiel für die Staatstragende Berichterstattung innerhalb Chinas und nach außen, wäre CGTN TV, die für ein internationales Publikum, die Good Deeds Chinas auch englischsprachig aufarbeiten, beispielsweise über das Chinesische Engagement am Afrikanischen Kontinent, wo China laufend in neue Infrastrukturprojekte investiert.

Aber auch und verstärkt über die Corona Krise, und Chinas Umgang damit, bzw. die Art und Weise wie man von der Weltöffentlichkeit wahrgenommen werden möchte. Als prominenten Fürsprecher Chinas hat sich CGTN TV unlängst sogar Bill Gates ins Boot geholt, der mit seiner Stiftung auch die Entwicklung neuer Impfstoffe mitfinanziert. Ein weiterer Auftrag von CGTN liegt aber auch in der offenen Kritik, die das Netzwerk auf die USA konzentriert.

Auf der anderen Seite stand unlängst Donald Trump, der erneut offen Kritik an China übte allerdings nunmehr auch an der WHO, die das Chinesische Narrativ zu lange und zu naiv mitgetragen habe, und damit eine Teilschuld am Ausbruch einer globalen Pandemie habe. Was auf den ersten Blick, wie ein erneuter Versuch wirkt, PR in eigener Sache zu machen, während man das Gegenüber schlecht redet. Eine Taktik die beim amerikanischen Präsidenten schon in der Vergangenheit und eigentlich seit seines Wahlsiegs gegen Hillary Clinton eingesetzt wird und auch oft zu funktionieren scheint.

Ist auf den zweiten Blick ein gerechtfertigter Einwand, zumindest wenn man dem in der politischen Mitte stehenden Newsoutlet „Politico“ Glauben schenkt.

In jedem Fall sehen wir in Amerika, wo wie auch in europäischen Staaten nahezu täglich Pressekonferenzen stattfinden, dieser Tage einen strauchelnden Präsidenten, der Fragen der Presse oft ausweicht oder diese bisweilen offen angreift. In dem Versuch Schadensbegrenzung in eigener Sache zu betreiben, nicht zuletzt weil im November Präsidentschaftswahlen anstehen und seit dieser Woche auch die Demokratischen Primaries, also die Vorwahlen, mit dem Ausscheiden des progressiven Kandidaten Bernie Sanders, einen Präsidentschaftskandidaten im ehemaligen Obama-Vize Joe Biden gefunden haben.

Trumps Umfragewerte sind zuletzt wieder stark zurück gegangen, nachdem sie mit Ausbruch des Covid-19 Krise zuerst stark zugenommen hatten. Das Hickhack von Presse und Politik, um das richtige Krisenmanagement, zu dem sich mit der Virologischen Taskforce rund um Dr. Anthony Fauci mittlerweile auch eine dritte Partei eingeklinkt hat, zeugt allerdings auch von einem offenen Diskurs rund um dieses Thema, der wiederum durch seine öffentliche Streitkultur eine freie aufgeklärte Gesellschaft mit demokratischen Werten illustriert.

Dies gilt es zu beachten, vor allem wenn die internationale Medienberichterstattung dieses Faktum zu verzerren scheint, in dem es auf der anderen Seite einen autoritären Staat so repräsentiert, als hätte er alles unter Kontrolle und den Staat der spätestens seit dem zweiten Weltkrieg und oft auch in humanitären Fragen die globale Führungsfunktion einnimmt, als an sich selbst scheiternd skizziert.

Man darf nicht vorschnell dazu neigen den Chinesischen Umgang mit dieser Krise zu romantisieren, weil man ihn schlicht weg nicht objektiv beurteilen kann, zumindest nicht wenn man sich ausschließlich auf Chinesische Medienberichte stützt. Diese kurze Gegenüberstellung zweier Staaten und ihrem Umgang mit der Krise, demonstriert nicht zuletzt die Rückbezüglichkeit von Macht und Information.

In den USA konzentriert sich Macht nicht nur und vorwiegend auf seine politische Vertreter, ganz im Gegenteil, viele würden behaupten, dass auch wirtschaftliche Interessensgruppen Macht besitzen, vor allem wenn man sich die Eigentümerschaft bestimmter Medienkonglomerate vor Augen führt. Wie beispielsweise jenes des konservativen Fox Gründers, Rupert Murdoch, oder Mike Bloomberg, ebenfalls Medienmogul, und ehemaliger Bürgermeister New Yorks, der sogar selbst an den Vorwahlen der Demokraten 2020 teilgenommen hat.

In China ist der Staat fraglos der mächtigste Akteur und muss deshalb auch Kritik von außen erfahren, die von innen nicht kommen kann. In der ersten Folge dieses Podcast habe ich mich mit dem Themenkomplex „Information“ auseinandergesetzt und herausgestrichen, warum medienvermittelte Information, gerade in Krisenzeiten, weiter infrage gestellt werden muss. Das Ungarische Beispiel zeigt, wie fragil Demokratien tatsächlich sind, und warnt uns vor den Konsequenzen den Staat als absolute Autorität und einzig wahren Informanten fraglos anzunehmen. Deswegen muss er sich auch, wie das auch hierzulande hoffentlich lange bleiben wird,  weiterhin für alle getroffenen und nichtgetroffenen Entscheidung rechtfertigen müssen, so mühsam das für die Regierenden auch sein sollte.

Natürlich müssen wir die gleichen Grundwerte der freien Berichterstattung auch auf globaler Ebene einfordern und Autoritäre und Drakonische Maßnahmen nicht vorschnell loben, da auch solche Erfolgsgeschichten grundsätzlich falsch kommuniziert werden können und deswegen weiterhin angezweifelt werden sollten.

Dieser Podcast möchte ebenfalls einen Teil zu diesem Diskurs beitragen, wenn auch Sie das möchten schreiben Sie ein Mail an podcast@pascalhonisch.com mit Ihren Fragen, Anregungen und Themenvorschlägen. Oder unterstützen Sie dieses Projekt finanziell via patreon.com/eineneuewelt 

Literatur- und Quellenangaben

Assmann, Aleida (1999). Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses. Munich: Beck.

Foucault, M. [1960](1999). Wahnsinn und Gesellschaft: Eine Geschichte des Wahns im Zeitalter der Vernunft (13. vol.. ed., Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 39).

______ [1972] (2014). Die Ordnung des Diskurses. 13.vol. ed., Fischer: Frankfurt am Main.

______ (1966). Die Ordnung der Dinge. 1st vol. Suhrkamp: Frankfurt/Main.

Judge, Joan (2020, April 3). The Truth is the Most Effective Vaccine. China Channel. Link https://chinachannel.org/2020/04/03/covid-criticism/?fbclid=IwAR1xch9NDmBnJRSPyTnGjrawP1XVMit7Et8gStXJhKtkOb0AUQj-MqXH9aA

Griffiths, James Rich (2020, April 10). China is on a knife edge between recovery and another wave of coronavirus cases. CNN. Link https://edition.cnn.com/2020/04/10/asia/china-korea-singapore-coronavirus-second-wave-intl-hnk/index.html

Lowry, Rich (2020, April 8). Blaming the WHO and China Is Not Scapegoating. Politico. Link https://www.politico.com/news/magazine/2020/04/08/who-china-trump-coronavirus-176242

Pai, Hsiao-Hung (2020, April 6). The Truth is the Most Effective Vaccine. RS21. Link https://www.rs21.org.uk/2020/04/06/covid-19-the-china-narratives-and-chinese-workers/?fbclid=IwAR2qcK7279d1EmvpUTKXqLyKmQUdlMgJHS5Ux9XZgXDywHC_lXKngakkMtw

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