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Die SWS Rundschau, die ältesten und auflagenstärksten sozialwissenschaftliche Fachzeitschrift Österreichs, herausgegeben vom Verein für interdisziplinäre sozialwissenschaftliche Studien und Analysen, hatte für das Schwerpunktheft 3/2021 Anfang des Jahres einen Call for Paper zum Thema „Kultur und Kulturpolitik in Zeiten von COVID-19“ ausgeschrieben. Als freischaffender Wiener Künstler und Kulturvermittler, sowie freiberuflicher Universitätslektor für u.a. Kulturvermittlung, habe ich damals ebenfalls ein Artikelkonzept eingereicht. Nach langem Warten, einigen Redigierungsrunden und Verbesserungen, freue ich mich nun umso mehr, dass es besagter Artikel in diese Sonderausgabe der SWS-Rundschau geschafft hat. Dieser Artikel enstand außerdem unter Mithilfe eines Wissenschaftsstipendiums der Stadt Wien (MA7).

Mein Artikel “vom Kulturschaffen während Covid-19” beschäftigt sich autoethnografisch mit den letzten zwei Jahren Kulturschaffender Praxis zwischen Lockdowns und Öffnungsschritten, geglückter wie missglückter Events, kulturpolitischer Entscheidungen und dem Umgang mit persönlichen und professionellen Ungewissheiten. Nicht zuletzt geht es aber auch um die Liebe zur Sache und Teamwork. Nachfolgend der Abstrakt zum Artikel (eng/deu).

Die Lehren aus dem Lockdown: von der (Un-)Möglichkeit, Kultur zu vermitteln

Der Artikel beschäftigt sich aus kulturwissenschaftlicher Perspektive mit den Auswirkungen der Corona Pandemie 2020/21 und den daraus resultierenden Lockdown-Phasen auf das österreichische – insbesondere das Wiener – Kulturschaffen. Eine Chronologie bekannter und öffentlich artikulierter Problemstellungen des Kultursektors und der Mittel und Wege, wie diesen in unterschiedlichen Phasen seitens der österreichischen Politik und Kulturtätigen begegnet wurde, stellt der Autor dabei eine Autoethnografie (Ellis/ Bochner 2010) seiner eigenen Kulturschaffenden Praxis gegenüber. Vor dem Hintergrund kultur- und sozialwissenschaftlicher Theorie erfolgt sodann eine Diskussion zu den Möglichkeiten und Problemstellungen während dieser Periode und darüber hinaus künstlerisch und kulturvermittelnd aktiv zu bleiben.

Keywords: Kulturschaffen, Corona, COVID-19, Lockdown, Autoethnografie, Kulturpolitik, Adorno

Lessons of the lockdown: about the (im)possibility to mediate culture

This article deals with the effects of the Corona Pandemic 2020/21 and the resulting lockdown phases on domestic Austrian – especially Viennese – artisan production and activity, from a cultural and social scientific standpoint. A chronology of well-known and publicly voiced problems of the cultural sector and the ways and means how these were met in different phases by Austrian politics and cultural activists is contrasted by the author with an auto-ethnography (Ellis/ Bochner 2010) of his own cultural practice. Against the background of cultural and social scientific theory, a concluding discussion unfolds around the possibilities and shortcomings to remain artistically and culturally active during this period as well as beyond.

Keywords: cultural work, Corona, COVID-19, lockdown, auto-ethnography, cultural policy, Adorno


Die besagt Ausgabe 2021/3 der SWS Rundschau finden Sie hier:

https://www.sws-rundschau.at/aktuelles#c47

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