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Gleich nach meiner Wiederankunff in Mailand, Anfang September, besuchte ich das – vielfach als schönstes prämierte – österreichische Pavillon, um mit Projekt-Manager Helmut Döller von der Außenwirtschaft der WKO zu sprechen. Er war nicht nur von Anfang an Teil der österreichischen Vorbereitungen für Mailand, sondern auch schon Teil der Weltausstellungen 2005, in Japan und 2008 in Saragossa.

Pascal: Wie gefällt Dir diese Weltausstellung bislang?

Helmut: Es freut mich, dass sie wirklich gut von den Besuchern angenommen wird. Außerdem beflügelt uns, dass unser Pavillon zu den Top-Pavillons gehört. Das sagen jetzt nicht wir, aber es gibt immer wieder Rankings, die Österreich zu den besten Pavillons zählen, oder als „Must-See“ bezeichnen und das hilft schon sehr. So macht es mir noch viel mehr Freude. Der Pavillon ist wirklich schön.

Pascal: Ja, ich finde ihn auch schön. Man kann also sagen der Pavillon ist ein Erfolg.

Helmut: Absolut, ja.

Pascal: Die Österreichische Präsenz, wie hat sie sich eigentlich ergeben? Der Pavillon hebt sich ja doch stark von anderen Konzepten der EXPO ab. Wie kam’s dazu, was hat hierfür quasi den Ausschlag gegeben, dass man sich dafür entschieden hat?

Helmut: Wir hatten eine mutige Jury. Bei solchen Projekten gilt EU-Recht, sie müssen also international ausgeschrieben werden. Insgesamt hatten wir glaube ich 56 Einreichungen, von denen die Jury in einem zweistufigen Verfahren fünf ausgewählt hat, die konnten dann nacharbeiten. Bei der finalen Sitzung im Dezember 2013 hat sie sich schließlich für dieses Projekt entschieden. Ich persönlich hatte damals Skepsis. Ich dachte mir „Kann das funktionieren? Einfach einen Wald und Luft?“ Von Mailand brauchst du 30 Minuten zum Como See, wo mitunter die schönste Gegend ist. Ich habe mich allerdings geirrt, wir hatten Glück, dass die Jury so mutig war und sich für dieses Projekt entschieden hat, weil es wirklich hervorsticht. Ein Erfolgsgeheimnis von unserem Pavillon ist seine Geschichte. Es geht ja auch um Storytelling. Es muss einfach leicht erzählt werden und kurz. Unsere Architekten gingen davon aus, dass man fünf Wochen ohne Essen überleben kann, fünf Tage ohne Trinken, aber keine fünf Minuten ohne Sauerstoff und deswegen ist es nun einmalLebensmittel Nr. 1“ für Mensch, für Tier, für jegliches Leben. Am Anfang war das ein bisschen sperrig und das habe auch ich gemerkt. Ich war – bevor die EXPO hier begonnen hat – auf Roadshows und habe gemerkt, dass die Leute schon auch ein bisschen skeptisch waren, aber hier funktioniert es einfach. Es gibt wirklich tolle Pavillons hier, mit tollen Shows und ganz vielen Informationen. Trotzdem ist man irgendwann gesättigt. In unseren Pavillon kann man wirklich eintauchen. Man geht in den Pavillon hinein und ist in einer ganz anderen Umgebung. Wenn man auch die Geschichte mit der Luft versteht, dann sieht man den Wald gleich auch ganz anders, dass es nicht nur ein Wald ist, sondern Wald, Luft und mehr: Natur und Technik. Denn unser Pavillon ist ja auch Energie neutral, das Thema „Klimawandel“ wurde bei diesem Projekt ebenfalls aufgegriffen. Es steckt sehr viel Know-How drinnen.

Pascal: Kann ich unterschreiben, es ist ein sehr schöner Pavillon. Die Skepsis im Vorfeld hat wohl vor allem daher gerührt, dass das ein bisschen nach Themenverfehlung gerochen hat, nehme ich an.

Helmut: Ja und ein bisschen nach heißer Luft. (lacht)

Pascal: Nach heißer Luft? – War das etwa ein Running Gag?

Helmut: Das stand einst in irgendeiner Zeitung so. Es gibt natürlich auch Leute, die sagen Sie sehen sich jetzt nicht repräsentiert damit. Das ist aber auch okay. Meinungen sind unterschiedlich. Die Mehrheit sagt, ihnen gefällt der Pavillon, auch mir gefällt der Pavillon.

Pascal: Der Erfolg gibt einem meistens Recht.

Helmut: Ja und wenn es anderen nicht gefällt, nimmt man das zur Kenntnis, schade, aber ist okay so.

Pascal: Darf ich fragen, was sonst noch zur Auswahl stand im Vorfeld?

Helmut: Es war immer ein öffentliches Verfahren. Wir haben das im Nachhinein immer präsentiert. Es gab auch eine große Ausstellung im 21er Haus damals, bei der alle Projekte gezeigt wurden, darunter auch das Siegesprojekt.

Pascal: Wann war das, wenn ich kurz einhaken darf?

Helmut: Im Jänner 2014. Das war bei uns wirklich sehr knapp bemessen. Die anderen Projekt waren – und das hätte ich mir auch erwartet – fokussiert auf Österreich als Bio-Land. Trotzdem gut, dass es nicht so gekommen ist. Dieses Thema wurde dennoch sehr oft aufgegriffen.

Pascal: Hatte man immer schon ein architektonisches Modell als Orientierung, dass man wusste, so wird dieses Konzept fertig aussehen, oder einfach nur die Idee auf Papier?

Helmut: Was wir bei dieser Ausstellung versucht haben war ein interdisziplinäres Team zu finden, das das ganze Projekt umsetzt. Das heißt, am geschicktesten wäre es, wenn sich Architekten, Szenographen, Grafikdesigner, Ausstellungsgestalter gleich von Anfang an zusammenfinden und sagen „das ist unser Projekt“, damit es aus einem Guss ist. Man kennt das von anderen Projekten. Es ist immer schwierig. Wenn man zum Beispiel nur die Architektur ausschreibt, ein wirklich tolles Gebäude hat und dann versuchen muss eine Ausstellung hinein zu zwängen. Weil so gibt es vielleicht irgendeine andere gute Idee, aber die Räumlichkeiten sind architektonisch einfach nicht dafür geschaffen. Deswegen ist es am besten, wenn man ein interdisziplinäres Team hat. Hier, muss man sagen, hat das wirklich gut funktioniert.

Pascal: War es aufwendig diesen Pavillon zu realisieren, weil es ist ja doch ein Wald darin platziert worden?

Helmut: Es sieht zwar nicht so aus, aber es steckt unheimlich viel Know-How dahinter. Im Gewinner-Team „Breathe-Austria“ sind Leute von der TU-Graz, von der Boku-Wien, von der Donau-Universität Krems. Im Erdbereich sind sehr viele Leitungen verlegt. Es muss wirklich ein halbes Jahr halten und Pflanzen sind sensibel, auch Bäume, also steckt da wirklich viel Know-How dahinter. Wir brauchen zwar keinen Techniker aber auch ein Wald braucht eine bestimmte Pflege und ist sehr anspruchsvoll.

Pascal: Ist das Know-How, das man gegebenenfalls auch vermarkten möchte?

Helmut: Unser Pavillon ist auch einPrototyp“. Es werden immer mehr Städte gebaut, vergrößert oft aber werden keine Grünflächen mitgepflanzt. Wenn man mehr Grünflächen einplanen würde, würde das einerseits dazu beitragen, dass die Temperatur gesenkt werden kann, andererseits auch für die Menschen, die in diesem Gebiet wohnen ein positiver Beitrag geleistet wird. Man kann nicht nur in einer Betonwüste wohnen. Die Idee kann man weitertragen. Oft ist es ja so, dass EXPOs ein halbes Jahr dauern und dann verpufft das Ganze. Was mich auch freut, ist, dass wir hier ganz eng mit der Österreich-Werbung zusammen arbeiten, die hat auch ein eigenes Büro in Mailand und plant für nächstes Jahr die Grundidee von diesem Pavillon weiterzutragen. Wie, das muss man erst abklären, aber man möchte den Pavillon quasi mobil machen und einen kleinen Wald in die Städte fahren lassen, weil in Italien, das Medien-Echo wirklich gut war und, wie ich finde, auch eine Erfolgsgeschichte. Schön auch deswegen, weil wir vom Wirtschaftsministerium unterstützt werden und durch die Österreich-Werbung. Für den Geldgeber sind das dann Synergien, wenn irgendwo viel Geld investiert wird, das nachher weiter getragen wird und somit nachhaltig ist.

Pascal: Ich könnte mir vorstellen, die Idee wäre schon 2010 in Shanghai sehr gut angekommen, weil damals ging es bekanntermaßen um die „bessere Stadt“. Da war die Idee noch nicht da.

Helmut: Ja. Die Architektur wäre auch sehr schön in Shanghai.

Pascal: Wie würdest Du Österreichs Bedeutung in Klimafragen und Nachhaltigkeit generell einschätzen und was kann ein kleines Land in Mitteleuropa zum internationalen Diskurs dahingehend beitragen?

Helmut: Was derlei Rankings betrifft, ist Österreich leider nur im Mittelfeld. Wo wir – das ist jetzt mein persönliches Empfinden – schon eine Stärke besitzen, das ist Bewusstsein für die Natur und die Ressourcen. Weil wir gesegnet sind und Glück haben, nun einmal in einem schönen Land zu leben, wo die Umwelt noch mehr oder weniger in Takt ist. Dennoch, glaube ich, kann man diesbezüglich noch viel mehr machen. Es ist halt eine politische Angelegenheit und hängt leider nicht von mir ab.

Pascal: Klar. Sieht man in der EXPO auch gewissermaßen einen Bildungsauftrag vonseiten Österreichs?

Helmut: Ja. Unser Ziel war von Anfang an, ein differenziertes Bild von Österreich zu zeigen. Italien ist nicht weit weg von uns, dennoch hat man dort oft das Bild von Sissi und Lederhosen vor Augen. Wir haben deswegen von Anfang an gesagt: „Unser Ziel ist es ein differenziertes Bild zu transportieren!“ Der erste Eindruck für Besucher, wenn sie hereinkommen, ist, sie fühlen sich so wie in den Alpen. Italiener fahren sehr gerne in die Österreichischen Alpen, oder in die Berge. Daran anschließend folgt die Kombination mit Technologie. Wenn sie das verstehen und Führungen haben, dann haben sie schon ein kleines Aha-Erlebnis. Auch in Bezug auf unsere Mitarbeiter haben wir einen eigenen Wettbewerb abgehalten mit jungen Fashion-Designern, bei dem auch eine Jury involviert war, die die Dienstkleidung ausgewählt hat. Weil wir ein neues, ein anderes Bild von Österreich zeigen wollten. Man muss auch sagen, dass nicht alle die Kombination „Technologie und Natur“ verstehen aber etliche tun es.

Pascal: Die Bedeutung für Österreich als Wirtschaftsstandort?

Helmut: Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Italien sind schon sehr stark und eng, weil wir Nachbarländer sind. Nach Deutschland ist Italien einer unserer wichtigsten Wirtschaftspartner. Das ist auch der Grund, warum wir hier sind. Man möchte das hier schon auch als Plattform nützen, damit weitere Beziehungen entstehen können, Kontakte vertieft werden.

Pascal: Ist dahingehend schon etwas passiert, finden Gespräche unterhalb der Besucherebene statt?

Helmut: Hier muss man unterscheiden. Wir haben zwei Ebenen, die Besucher und die Ausstellungsebene – ganz allgemein. Dann gibt es die VIP Lounge, den VIP Bereich, wo wir uns auch jetzt befinden. Österreichische Firmen und Institutionen haben die Möglichkeit für diverse Veranstaltungen diesen kostenlos anzumieten und zu nützen. Zum Beispiel heute haben wir wieder eine Veranstaltung, bei der ein Kärntner Unternehmen italienische Kunden einlädt, um seine Produkte zu präsentieren.

Pascal: Darf man fragen, was für Unternehmen das beispielsweise sind?

Helmut: Heute ist das zum Beispiel ein Unternehmen, das Schuhe aus Zirbenholz produziert. Etwas Neues. Es sind die verschiedensten Firmen. Ich möchte jetzt keine nennen, aber wir sind durch Österreich getourt und haben auch groß publiziert und es wird wirklich gut angenommen. Im August war wenig, aber jetzt, September, Oktober haben wir mehr Anfragen als wir Platz haben.

Pascal: Ok, aber ich werde eine Firma nennen und zwar Red Bull. Es ist mir nämlich aufgefallen, dass sie nicht vertreten ist im Pavillon. Das hat mich ein bisschen stutzig gemacht.

Helmut: Wir waren mit ihnen im Kontakt, aber sie wollten nicht. RedBull ist auch ein Unternehmen, das sich als globales und nicht als österreichisches versteht.

Pascal: Dann wären sie hier ja gut aufgehoben gewesen, grundsätzlich. Sind ja gar nicht vertreten, glaube ich.

Helmut: Nein. Nicht wie Coca Cola, McDonalds und andere große Firmen, die haben sich ja eingekauft. Da gab es im Vorfeld auch große Kritik, weil man sich fragen muss „Wie passen Coca Cola, Nestlé und McDonalds zu einer EXPO?“ Aber auch die EXPO braucht eben Geld.

Pascal: Wie sieht es dahingehend eigentlich mit Österreich aus, haben die Partner, oder ist das ganze Pavillon rein Steuergeld finanziert?

Helmut: Wir sind zu hundert Prozent aus öffentlichen Mitteln finanziert. Das ganze Budget beträgt zwölf Millionen, drei Viertel des Budgets kommen vom Wirtschaftsministerium und ein Viertel von der Wirtschaftskammer. Hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist, dass die Auschussmitglieder der Geldgeber von Anfang an an das Projekt geglaubt haben, weil ja niemand wissen konnte, wie es ausgehen würde. Wir hätten ja auch sagen können „Vielleicht sollte man das und das abändern. Funktioniert das?“ Aber sie haben daran geglaubt, dass es ein Erfolg wird und das auch gezeigt, somit ist man nicht von Sponsoren abhängig. Wenn man von Sponsoren abhängig ist, dann wollen die auch eine Präsentationsfläche und so kann ein Konzept leicht verwaschen werden. Wir haben wirklich das Glück, dass wir die Grundidee durchgezogen haben, die Idee, die damals ausgewählt worden ist, wurde nicht aufgeweicht sondern realisiert.

Pascal: Aber man gibt dennoch österreichischen Unternehmen hier die Möglichkeit Teil dieser Österreichpräsenz zu werden.

Helmut: Ja. Es sind derzeit auch viele Firmen, die unsere Lounge nützen, unten können sie nichts aufstellen, aber im VIP-Bereich wiederum ihren Saal branden, wie sie wollen.

Pascal: Du warst ja schon bei vielen Weltausstellungen, wie würdest Du die derzeitige in Bezug auf ihre Aussagekraft und Qualität einschätzen?

Helmut: Die Aussagekraft von?

Pascal: Es gibt ja immer ein EXPO-Motto, wie wurde das deiner Ansicht nach bedient? Meiner Meinung nach ist es diesmal eher schlecht gehandhabt worden, weil man sich Themen einfach besser hätte annehmen können, ein bisschen mehr Substanz anstatt Essensstände anbieten.

Helmut: Stimmt. Sehe ich auch so. Ein paar Pavillons haben das Thema gut aufgegriffen und wirklich spannende Projekte umgesetzt. Es gibt dennoch viele Länder, die diese EXPO nur zu Tourismuszwecken verwenden, oder als Basar. Was schade ist. Von Seiten der EXPO wurde zwar verlangt, dass man sein Konzept einreicht, denn es musste genehmigt werden, generell gilt jedoch: wenn ein Land teilnimmt und sagt, das möchten sie präsentieren, dann ist das für gewöhnlich auch so.

Pascal: Was wären denn Ziele und Wertvorstellungen an die Zukunft von österreichischer Seite.

Helmut: Toll wäre es, wenn unser Prototyp aufgegriffen wird und dass – wenn Städte weiterentwickelt werden – mehr grün eingepflanzt würde. Toll wäre es auch, wenn sich Besucher aus Italien vom Pavillon überzeugt zeigen und daraufhin auch in dieses Land fahren, quasi ein wirtschaftliches Ziel: Tourismus. Dass wir vielleicht auch ein anderes Bild vermitteln. Dass wir die Besucher hier überraschen konnten. Dass Sie sagen: „Ah, das habe ich nicht gewusst, das überrascht mich“, und „Das finde ich gut.“

Pascal: Generell würdest Du mir wahrscheinlich zustimmen, wenn ich sage, dass die meisten Pavillons eher wirtschaftliche Zielsetzungen mit der Weltausstellung verbinden als humanistisch-weltverbesserische.

Helmut: Es ist schon schwierig hier Ziele zu setzen. Die Besucher sind vor allem Familien und was für mich spannend ist: wo hat man sonst die Welt auf einem Fleck? Du hast beispielsweise Slowenien, Österreich, dann geht man nach Chile, Iran, vis à vis ist Deutschland, Amerika. Es ist ein Ort, wo die ganze Welt auf einem Fleck beisammen ist, wo man sie ein bisschen kennenlernen kann, obgleich man nur einen kleinen Eindruck bekommt. Auch Nordkorea ist hier. Wenn es zu Kooperationen kommt, die hier ihren Beginn gefunden haben, würde ich das gut finden, aber eine rein wirtschaftliche Plattform ist die EXPO nicht, dass muss man einfach sagen.

Pascal: Mich erstaunen die hohen Besucher Zahlen seit Anfang September. Wie sieht es da mit Dir aus?

Helmut: Es sind eigentlich alle überrascht. Die EXPO ist wirklich ein Erfolg. Mai, Juni war sie auch gut besucht, aber da war alles neu. Ich glaube viele wollten einmal schauen, wie die EXPO ist. Mein Chef war auch an Hannover, 2000, beteiligt. Das lief zu Beginn ganz schlecht und ist in den Medien auch nicht gut weggekommen. Hier in Italien ist es so, dass es in den Medien eigentlich ganz gut wegkommt, was natürlich ein Erfolg ist und jetzt die letzten zwei Monate erwarte ich, dass auch noch viel mehr Besucher kommen werden. Wir merken das auch bei den Anfragen von Delegationen aus Österreich. Man weiß nicht, wann die nächste EXPO – viel mehr noch – wieder eine in Europa sein wird. Mailand ist leicht erreichbar. Die Weltausstellung kommt gut in den Medien weg und die Besucherzahlen werden steigen. Letzten Samstag gab es einen Besucherrekord von über 200.000 Besucher.

Bei uns ist die Schlange bis zum Iran hinüber gegangen. Wenn es zu viele Besucher sind, ist es glaube ich auch für die kein Vergnügen mehr. Ich habe mit Österreichern gesprochen, die waren um halb zehn beim Eingang Triulza und sind um elf Uhr erst auf das Gelände gekommen. Da haben sie schon die ersten eineinhalb Stunden gewartet und es war bei jedem Pavillon eine ganz lange Schlange. Eine EXPO ist nicht billig. Wenn du mit deiner Familie kommst, kostet sie bald hundert Euro, die Kosten für das Essen nicht zu vergessen. Wenn du dann deine Zeit nur in der Warteschlange verbringst, ist das mühsam. Für die Veranstalter ist es natürlich so, dass sie „Numbers, Numbers, Numbers“ wollen. Gerade zu Beginn gab es in den Medien bekanntlich die Stimmung die EXPO würde nichts werden und es ist natürlich schön, dass sie jetzt doch ein Erfolg geworden ist und so viele Leute kommen.

Pascal: Vielen Dank für das Interview.

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